FÜR FLUFTOPFER. JETZT STRAFANZEIGE ERSTELLEN (MUSTER ZUM DOWNLOAD)

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Strafbarkeit wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen?!

Die Flutkatastrophe in NRW, Rheinland-Pfalz und Bayern nahm mehr als 150 Tote, tausende Verletzte und unzählige Existenzen in Kauf. 

Haben die Behörden, welche für unseren Schutz sorgen müssten, versagt?
Hätten Tote und Verletzte Vermieden werden können?
In unserer Auffassung. Zu beiden Fragen, Ein klares JA! und fordern das Verantwortliche Personen oder Behörden Strafrechtlich verfolgt und zur Verantwortung gezogen werden.

Aus diesem Grund, beauftragten wir von der Initiative "WirMachenAuf - Stimme der Gewerbetreibenden" die Rechtsanwaltskanzlei Mingers, eine Strafanzeige auszuarbeiten, welche sowohl Betroffene aber auch nicht Betroffene in Anspruch nehmen können und somit die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen aufnimmt. 

Strafanzeige eingereicht
Am Freitag, den 30. Juli stellten wir von der Initiative die erste Strafanzeige auf Unbekannt bei der Staatsanwaltschaft Köln / Bonn. Die Details der Anzeige kann weiter unten per Download gelesen werden. Mittlerweile bestätigte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen zu haben und auch Medial fand unsere Einsatz gehör. Unteranderem ermittelt die Staatsanwaltschaft Koblenz auch gegen den Landrat von Ahrweiler. 

Im Raum steht Strafbarkeit wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen. Die Behörden und Anstalten haben eine Garantenstellung aus Gesetz und die Tatsache einer Flut, war mindestens 24 Stunden vorher klar absehbar und wurde auch eindringlich bei den Behörden übermittelt. Jedoch wurde nach unserer Recherche nicht rechtzeitig eingegriffen, um Leib und Leben der Menschen in den Gebieten zu schützen.

Jetzt muss jeder mitmachen.

- Wie kann man sich beteiligen?

Weiter unten stehen 4 Mustervorlagen zur Verfügung, welche kostenlos zum Download bereit stehen. Einmal die Original Version der Mingers Kanzlei, welche von uns schon bei der Staatsanwaltschaft Köln / Bonn abgegeben wurde und drei Modifizierte Versionen. Bei der angepassten Versionen sind die Bereiche in rot nach eigenen Angaben anzupassen. 

- Jede Strafanzeige zählt

Wie schon einige Male ausgeführt, wollen und werden wir nicht zu lassen, dass die Verantwortlich unbehelligt davon kommen. Um so mehr Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft einlaufen, um so höher der Druck und auch geringer die Möglichkeit, dass es unter den Teppich gekehrt wird, was wir definitiv nicht zulassen wollen. Im weiterem sind wir dies auch aus menschlicher Hinsicht, den verstorbenen und verbliebenen Schuldig. Deutschlandweit sollten jetzt Strafanzeigen erstellt werden. Aus diesem Grund bitten wir jeden um die Weiterverbreitung und Teilung in allen Medien.

 

Download Mustervorlage
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Original der Mingers Kanzlei zum Download:
https://1drv.ms/b/s!AiseJpw7YUbxmpZYEYbH-TPQh_TwFw?e=dlAVv2

Strafanzeige - Falls du nicht betroffener bist:
https://1drv.ms/w/s!AiseJpw7YUbxmpZQiwPJnlyPkMVhFw?e=VcPN6I

Strafanzeige - Falls du Verletzter der Flutkatastrophe bist
https://1drv.ms/w/s!AiseJpw7YUbxmpZO-BIOWVX9_PRnUw?e=BIJSfK

Strafanzeige - Falls du Angehöriger eines Verstorbenen bist
https://1drv.ms/w/s!AiseJpw7YUbxmpZMfl5YekXPmV-1-g?e=z3Mvhj

 

Fragen?
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Die Kanzlei Mingers bietet allen Flutopfern eine kostenlose Erstberatung.
Kanzlei Mingers
02461-8081
office@mingers.law

Für technische Fragen oder anderweitige Unterstützung sowie Informationen die Hilfreich sein könnten, steht die Initiative "WirMachenAuf" jeder Zeit zur Verfügung.
02151-6033541
mrmedmecit@gmail.com  

Telegram Kanal:
https://t.me/wirmachenauf_de 

 

Unterstützung
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Die Strafanzeige wurde und wird finanziert durch die Initiative "WirMachenAuf" und steht kostenlos jedem zur Verfügung.
Gern kann man mit einer Schenkung die Arbeit unterstützen:

PayPal: mrmedmecit@gmail.com 

Für Überweisungen ohne PayPal Konto. Klick hier:
https://www.paypal.me/wirmachenauf 

Vielen Dank
Mecit
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UPDATES:

  • 08.08.2021 - Update von RA Markus Mingers:
    Eine Haftung zu Gunsten der Geschädigter wird immer wahrscheinlicher. 
    Der Begriff Hochwasser wird in § 72 WHG definiert: „Hochwasser ist eine zeitlich beschränkte Überschwemmung von normalerweise nicht mit Wasser bedecktem Land, insbesondere durch oberirdische Gewässer oder durch in Küstengebiete eindringendes Meerwasser.

    Der Abwasserbeseitigungspflichtige ist dann für einen ausrei-
    chenden Überflutungsschutz nach DIN EN 752 zuständig. Die Kommune hat als Abwasserbeseitigungspflichtiger darüber hinaus bei der Planung und Erstellung der für ein Baugebiet notwendigen
    Entwässerungs- und Ableitungsmaßnahmen auch das von angrenzenden Geländen abfließende Niederschlagswasser zu berücksichtigen (vgl. z.B. BGH, Urteil vom 18.02.1999 (III ZR 272/96).
    Dies natürlich im Rahmen der Leistungsfähigkeit der Kommunen.
    Wo genau die Grenzlinie zu ziehen ist, hängt von den Umständen des
    Einzelfalls, insbesondere den maßgeblichen abwasserwirtschaftlichen, technischen und topogra-
    phischen Gegebenheiten ab. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs soll die Grenze jedenfalls überschritten sein, wenn die Abwasseranlage Niederschlagsmengen zu bewältigen hat, die seltener als alle 100 Jahre zu erwarten sind (vgl. hierzu BGH 22.04.2004 – III ZR 108/03). Jenseits der Abwasserbeseitigungspflicht sind behördliche Maßnahmen, die den Abfluss von Wasser infolge des Naturereignisses Starkregen betreffen, der allgemeinen Gefahrenabwehr zuzuordnen.

    Darüber hinaus muss rechtzeitig gewarnt werden.

    Um die Bevölkerung und die Katastrophenschutzbehörden vor extremen Wetterphänomenen wie Unwetter mit Starkregen zu warnen, setzt der DWD zurzeit eine mehrstufige Warnstrategie ein:

    (1) In der „Wochenvorhersage Wettergefahren“ wird das Unwetterrisiko in Deutschland schon Tage im Voraus beschrieben. Diese Vorhersage basiert auf sogenannten Globalen Wetter-
    vorhersagemodellen und der Ensembletechnik sowie einer meteorologischen Einschätzung.
    (2) Die „Vorabinformation Unwetter“ informiert über die vom Unwetter voraussichtlich betroffenen Regionen 12 bis 48 Stunden vor dem Ereignis. Hier werden die lokalen und regionalen
    Modelle des DWD genutzt.
    (3) Die „Amtliche (Unwetter)Warnung“, vor allem basierend auf den Nowcasting-Produkten, also Vorhersagen bis zu 2 Stunden im Voraus, basiert hauptsächlich auf Auswertungen von
    Niederschlagsradar und Satellitenbildern. Die Warnung wird auf Landkreis- und Gemeindeebene mit kurzer Vorlaufzeit ausgegeben.

    Sind diese Pflichten verletzt, worauf aktuell einiges hindeutet, kommt eine Haftung der Kommunen in Betracht.

    Eine Haftung zu Gunsten der Geschädigter wird immer wahrscheinlicher.

 

 

 

 

  • 02.08.2021 - RA Markus Mingers
    Unsere Bemühungen scheint erste Früchte zu tragen. Die Staatsanwaltschaften in Koblenz und Köln haben die Ermittlungen aufgenommen. Jetzt werden wir in 6 Wochen Akteneinsicht anfordern und mit dem Wissen prüfen, gegen wen wir zivilrechtlich vorgehen werden, damit der finanzielle Schaden der Flutopfer so gering wie möglich bleibt.

 

 

 

  • 29.07.2021 - RA Markus Mingers
    Aufklärung der Rechtslage mit Anwalt Lothar Huschbeck

 

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